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Evelin Menne, DIE LINKE im Kreistag Lippe

DIE LINKE im Kreistag fordert eine bessere Ausstattung des Gesundheitsamtes

Die bisherigen Erfahrungen Betroffener zeigen: Die Arbeitsprozesse müssen den Pandemie-Bedingungen angepasst werden. Dazu zählen die Ausstattung mit qualifiziertem Personal und zeitgemäßer Technik sowie angemessene und transparente Kommunikationswege.

DIE LINKE geht dem Thema mit einer Anfrage zur kommenden Kreistagssitzung nach: „Aus allen Bereichen der Bevölkerung hören wir massive Beschwerden über die Qualität der Aussagen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitsamtes. Ein Beispiel: Insgesamt hatte ein Betroffener 5 verschiedene Anrufe mit Standardfragen an die jeweiligen Mitarbeiter*innen des Gesundheitsamtes gerichtet. Seinen ersten Anruf tätigte er bereits aus dem Urlaubsland, die anderen nach der Heimreise von zu Hause. Am Ende hatte er insgesamt 5 verschiedene, sich widersprechende Aussagen darüber, wie er sich nun verhalten solle. Solche Erfahrungen werden uns auch von anderen Menschen zugetragen. Dennoch sind wir der festen Überzeugung, dass alle Mitarbeiter*innen ihr Bestes zum Schutz der Betroffenen und zum Erhalt der öffentlichen Gesundheit geben. Wenn die Informationen sich aber dermaßen widersprechen, müssen grundsätzliche Probleme dahinterstecken.“

DIE LINKE vermutet dafür drei Ursachen: Neben einer allzu knappen Personalausstattung dürfte eine mangelhafte Qualifikation und Fortbildung der Beschäftigten, sowie eine mit Fehlern behaftete Kommunikation für solche organisatorischen Probleme verantwortlich sein. Der Landrat muss als Dienstherr des Gesundheitsamtes sicherstellen, dass die Qualität der Auskünfte und die Kontaktverfolgung beim Gesundheitsamt signifikant verbessert wird.

Sprecherin Ursula Jacob-Reisinger: „Wir erwarten daher eine konkrete Erläuterung der Problemursachen und einen praxistauglichen kurzfristigen Plan, wie diese Probleme beseitigt werden sollen. Andernfalls steht zu befürchten, dass die Akzeptanz in die Arbeit des Gesundheitsamtes weiter schwindet, und dass damit zumindest emotional den Corona-Leugner*innen ein Nährboden geboten wird.“

Die Fragen im Einzelnen:

•         Wie sehen die Personalausstattung im Zusammenhang mit der Corona-Krise für die Kontaktverfolgung und die Verfahren zur Informationsweitergabe durch das Gesundheitsamt an die Bevölkerung aktuell aus?

•         Wie viele Neueinstellungen gab es durch Corona bedingt im Gesundheitsamt?

•         Gab und gibt es Personalgestellung durch andere Behörden/Bundeswehr?

            o          In welcher Personalstärke?

            o          Für wie lange voraussichtlich noch?

•         Wird die Personalausstattung für die kommenden Monate als auskömmlich eingeschätzt?

            o          Wenn Nein: Welche Anstrengungen unternimmt der Kreis Lippe, um zusätzlich qualifiziertes Personal zu gewinnen?

            o          Gibt es belastbare Zahlen darüber, welche Zuschüsse durch das Land oder den Bund geleistet werden?

•         Welche Aufgaben sind aus Anlass der Krise neu hinzugekommen?

•         Wie werden neue Aufgabenstellungen und sich dadurch ergebende Probleme durch Qualifikationen/Fortbildung aufgefangen?

•         Wie auskömmlich ist die Ausstattung des Gesundheitsamtes für digitale Kommunikation aktuell (Breitbandausstattung, notwendige Hard- und Software, Schulungen geeigneten Personals, …)?

•         Welche weiteren Probleme gibt es im Bereich der Kommunikation und Organisation? Wie werden diese gelöst?

•         Wie stellt sich die Erfolgsquote bei der Kontaktverfolgung in Lippe aktuell dar?


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