Die Linke in Aufbruchstimmung

Nach dem Wahlerfolg der Bundestagswahl stellt sich Die Linke in Bad Salzuflen neu auf.

Die Linke in Aufbruchsstimmung

Regional konnten viele neue Mitglieder gewonnen werden, sodass der Schritt zur Gründung eines Stadtverbandes folgte: „Die Linke Bad Salzuflen“ wird fortan im Vorstand von Verena Hahn und Dorothea Senz-Ndiaye geführt. Stadtverbandssprecherin Verena Hahn erklärt dazu: „Die Linke hat momentan einen Mitgliederboom, auch in Bad Salzuflen hat sich die Mitgliederzahl mehr als verdoppelt. Wir schaffen jetzt die nötigen Parteistrukturen, um uns dauerhaft als soziale Kraft in Bad Salzuflen zu verankern.“

Auf der Mitgliederversammlung herrschte Aufbruchsstimmung und es weht ein neuer Wind in Bad Salzuflen. Die Partei möchte mit neuen Ideen für die Kurstadt punkten. Geplant sind Verbesserungen im Bereich der Familienpolitik, des Klimaschutzes und des sozialen Wohnungsbaus. Die Optimierung der Ortsteile steht ebenso im Fokus wie die Bürgernähe: Nach der Verbesserungen des Innenstadtbereichs muss nun die Infrastruktur und der Ausbau der anderen Ortsteile erfolgen. 
Eine Umstrukturierung des Rathauses hin zu digitalen Angeboten soll dabei unterstützen. Alle Bürger:innen sollen partizipieren und von der Umsetzung der Ideen profitieren können.

„Wir streben die Verbesserung der Kita-Ausstattung, ein kostenloses Mittagsessen für jedes fremdbetreute Kind und den Ausbau der Spielplätze an“, sagt Timo Päckmann. Er ist gelernter Erzieher und möchte seine Expertise durch die Kandidatur auf der Reserveliste einbringen. Im Bereich des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit setzt Die Linke auf kostenlose Obstbäume und -sträucher, die sich zum einen positiv aufs Stadtklima auswirken, zum anderen kostenlose, natürliche Snacks für alle bereitstellen. Eine Förderung privater Balkonkraftwerke soll eingeführt werden. 
Darüber hinaus fehlt es in Bad Salzuflen an Räumen als Begegnungsstätten. „Wir fordern Gesprächsrunden und Räumlichkeiten für gemeinsame Aktivitäten, um Menschen einen Anlaufpunkt zu bieten. Ein Austausch ist wichtig für die eigene Identitätsfindung und bei der Bewältigung von Alltagskonflikten. Wir wollen niemanden alleine lassen“, sagt Kim Neef.
Verbesserungen müssen laut der Partei nicht immer Millionen kosten. Vieles lässt sich einfach und kostengünstig umsetzen. 
Vor allem in Bezug auf den Ortsteilausbau gibt es noch nicht genutzte EU-Fördergelder, das LEADER Programm, die der Stadt zur Verfügung stehen. 

Für die Kommunalwahl am 14. September 2025 konnten alle 24 Wahlbezirke besetzt werden und die Reserveliste für Die Linke ist lang, so wurden 12 Kandidat:innen einstimmig auf einen Listenplatz gewählt. Auf den Reservelistenplätzen 1 und 2 bilden Kim Neef und Simon Welslau eine Doppelspitze. Der langjährige Ratsherr der Linken, Wolfgang Senz, wünscht den Neuen viel Erfolg: „Unsere Partei ist so gut aufgestellt wie nie. Wir ergänzen uns in unserer Erfahrung und Expertise und haben ein breites Spektrum an Ideen, das umgesetzt werden soll“, so Senz. Simon Welslau ergänzt: „Wir möchten Kommunalpolitik wieder bürgernah machen, da uns Menschen wichtiger sind als Leuchtturmprojekte“.

Und Die Linke macht es spannend: „Wir haben das große Ziel Bad Salzuflen noch lebenswerter zu machen. Da wir überzeugt sind, die richtige Wahl für eine positive Entwicklung der Stadt zu sein, haben wir einstimmig beschlossen einen Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2025 ins Rennen zu schicken. Aus Salzuflen für Salzuflen. Mehr Infos zur Kandidatur folgen in Kürze“, sagt Kim Neef.