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            <title>Die Linke Kreisverband Lippe: RSS-Feed</title>
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            <copyright>Die Linke Kreisverband Lippe</copyright>
            
            <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 23:16:51 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-375872</guid>
                <pubDate>Tue, 12 May 2026 13:08:07 +0200</pubDate>
                <title>Mieter organisieren sich am Dreierkrugplatz – Die Linke fordert konsequentes Handeln</title>
                <link>https://www.dielinke-lippe.de/wir-vor-ort/ortsverbaende/detmold/detail-detmold/news/mieter-organisieren-sich-am-dreierkrugplatz-die-linke-fordert-konsequentes-handeln/</link>
                
                <description>Nicht tolerierbare Mängel rufen Mietparteien und Die Linke Lippe auf den Plan.
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Haustüraktion am 26. April 2026 am Dreierkrugplatz 4 &nbsp;in Detmold haben der Kreisverband Lippe der Partei Die Linke und betroffene Mieterinnen und Mieter erhebliche Missstände im Gebäude dokumentiert und erste gemeinsame Schritte eingeleitet.</p>
<p>In Gesprächen vor Ort berichteten zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner von massiven Problemen, darunter wiederkehrende Ausfälle der Heizungs- und Warmwasserversorgung, &nbsp;Mängel im Brandschutz, offene elektrische Anlagen sowie Schimmelbefall in mehreren &nbsp;Wohnungen. Auch ausgefallene Aufzüge, fehlende Beleuchtung in Gemeinschaftsbereichen und ausstehende Betriebskostenabrechnungen wurden genannt.</p><blockquote><p>„Die Berichte der Mieterinnen und Mieter sind alarmierend. Hier geht es nicht mehr um &nbsp;einzelne Mängel, sondern um Zustände, die teilweise sicherheitsrelevant sind und &nbsp;grundlegende Wohnstandards verletzen“</p></blockquote><p>Verena Hahn, Geschäftsführerin des &nbsp;Kreisverbands Die Linke Lippe.&nbsp;</p>
<p>Die betroffenen Mietparteien haben sich inzwischen zusammengeschlossen und organisieren sich gemeinschaftlich, um ihre Interessen gegenüber dem Vermieter – der &nbsp;Deutschen Kapital Immobilien GmbH (DKI) mit Sitz in Enger – geschlossen zu vertreten. Auf &nbsp;Grundlage einer umfassenden Mängelliste wurde ein gemeinsames Schreiben verfasst, in dem die Beseitigung der Missstände innerhalb konkreter Fristen eingefordert wird.&nbsp;</p>
<p>Parallel dazu wird die Situation auch politisch aufgegriffen: Die Linksfraktion im Rat der Stadt Detmold hat eine umfassende Anfrage an Bürgermeister und Verwaltung gestellt. Darin wird unter anderem nach dem aktuellen Kenntnisstand, bereits eingeleiteten &nbsp;Maßnahmen sowie der Einbindung weiterer zuständiger Stellen wie Brandschutz und &nbsp;Gesundheitsamt gefragt.&nbsp;</p>
<p>Zugleich hat die Fraktion konkrete Maßnahmen beantragt. Dazu gehört insbesondere, dass im Falle einer festgestellten Gefährdung der Bewohnerinnen und Bewohner unverzüglich &nbsp;Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet und geeignete Notunterkünfte bereitgestellt werden. Auch eine mittel- bis langfristige Unterbringung – insbesondere für Familien – soll &nbsp;sichergestellt werden.</p>
<p>Darüber hinaus fordert Die Linke, dass alle zuständigen Kontrollinstanzen kurzfristig eingebunden werden und eine umfassende Prüfung des Gebäudes erfolgt.</p>
<p>„Wenn sich der Verdacht bestätigt, dass hier Gefahr für Leib und Leben besteht, muss die &nbsp;Stadt schnell und entschlossen handeln. Die Verantwortung darf nicht länger zwischen Vermieter und Behörden hin- und hergeschoben werden“, so Hahn weiter.</p>
<p><strong>Der Kreisverband Die Linke Lippe kündigt an, den Fall weiterhin eng zu begleiten und &nbsp;gemeinsam mit den Mieterinnen und Mietern auf eine schnelle und nachhaltige &nbsp;Verbesserung der Situation hinzuwirken.</strong></p>
<p><strong>Update 16.6.: </strong><a href="https://www1.wdr.de/nrw/ostwestfalen-lippe/kreis-lippe/mieter-marode-haus-missstaende-detmold-100.html" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">Der WDR berichtet</a> &amp; <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ostwestfalen-lippe/studiogespraech-sarah-nagel-mieterbund-owl-100.html" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">befragt eine Expertin zum Thema</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Rat DT: Pressemitteilungen</category><category>Detmold: Pressemitteilungen</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368461</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 16:16:46 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke ist zurück als Fraktion – und sagt Danke!</title>
                <link>https://www.dielinke-lippe.de/wir-vor-ort/ortsverbaende/detmold/detail-detmold/news/die-linke-ist-zurueck-als-fraktion-im-rat/</link>
                <author>detmold@dielinke-lippe.de (Stadtverband Die Linke Detmold)</author>
                <description>Die Linke wird im Rat der Stadt Detmold wieder als Fraktion vertreten sein und damit maßgeblich Einfluss auf die politischen Tagesordnungen nehmen können. Mit 4,89 % hat sie sowohl prozentual als auch nach absoluten Stimmen das beste Ergebnis erzielt, das sie in Detmold je erreicht hat. Die Partei ist in den letzten Monaten deutlich jünger, weiblicher und diverser geworden und zählt inzwischen mehr als doppelt so viele Mitglieder wie noch vor einem Dreivierteljahr. Entsprechend herrscht große Aufbruchstimmung – die Aktiven vor Ort sind voller Energie und Tatendrang.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Alle, die uns geholfen haben, verdienen ein dickes Dankeschön dafür, dass sie diesen überaus harten Wahlmarathon durchgehalten haben. Manche sind aus dem Nichts in die Wahlkampfaktionen eingestiegen, manche über die Aktionen erst Mitglied geworden. Das ist alles immer noch ganz unglaublich", erklärt der gut gelaunte Stadtverbandssprecher und Spitzenkandidat Eduard Schneider.</p>
<p>Stadtverbandssprecherin Evelin Menne schwärmt von einem der engagiertesten und anstrengendsten Wahlkämpfe und einer trotz aller Anstrengung immer fröhlichen Arbeitsatmosphäre:&nbsp;"Das entstehende Fraktionsteam wird bunt gemischt sein und sich aus Menschen aller Alters- und Geschlechtergruppen zusammensetzen. Auch beruflich können wir mit unseren Sachkundigen ein sehr breites Spektrum an Wissen, Erfahrung und Qualifikationen abdecken. Darum sind wir sehr gespannt, wie sich unsere Arbeit im Rat bei den Menschen bemerkbar machen wird. – Was immer auch kommt, wir sind bereit und haben viele kreative Ideen."</p>
<h4>Neues Fraktionsteam – mit Erfahrung und frischem Wind</h4>
<p>Auf Listenplatz 1 zieht Eduard Schneider in den Stadtrat ein. Der gelernte Koch ist mit seinen 21 Jahren das jüngste Mitglied des Teams, aber bereits seit fünf Jahren in der Linken aktiv. Auch als Kandidat zur Bundestagswahl, Mitbegründer des CSD Lippe oder durch sein Engagement bei Fridays for Future dürfte er vielen in Erinnerung sein.</p>
<p>Auf Listenplatz 2 folgt Heidrun Wenderoth, Diplom-Ingenieurin mit vielen Jahren Erfahrung als Bauleiterin. Sie hat gelernt, sich in einem männlich geprägten Berufsfeld durchzusetzen, und bringt diese Standfestigkeit nun auch in die Politik ein. Ihr Anliegen ist es, politische Ziele empathisch, aber mit sachlichen Argumenten jenseits von Hate Speech wieder in die gesellschaftliche Mitte zu führen.</p>
<p>Die Herausforderungen sind groß, da in der Stadt viele richtungsweisende Entscheidungen anstehen. Nach den vorliegenden Wahlergebnissen sind Mehrheiten für soziale Gerechtigkeit, ökologische Verantwortung und gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen in Detmold nicht selbstverständlich. Die Linke macht Politik für die Mehrheit, nicht für die Privilegierten – und will, dass die Stadt ein Ort bleibt, an dem alle gut und selbstbestimmt leben können.</p>
<h4>Danke, Evelin, für 11 Jahre Einsatz im Stadtrat!</h4>
<p>Mit tiefem Dank und großem Respekt würdigen wir die Arbeit von Evelin Menne, die seit 2014 die Politik der Linken im Detmolder Stadtrat geprägt hat. Mitglied seit 2005, führte sie die damalige Fraktion seit 2016 als Vorsitzende und hat dabei mit klarer Haltung und unermüdlichem Engagement Maßstäbe gesetzt. Auch als Einzelrätin ab 2020 blieb sie eine wichtige und verlässliche Stimme für linke Politik in unserer Stadt.</p>
<p>Evelin Menne zieht sich nun aus dem Rat zurück – nicht, weil ihr die Themen ausgegangen wären, sondern weil die enorme zeitliche Belastung zu groß geworden ist. Dass sie uns trotzdem weiterhin zur Seite steht und rund um die Uhr unterstützt, erfüllt uns mit Dankbarkeit und Anerkennung.</p>
<p>Heidrun Wenderoth ist voller Lob: "Danke, Evelin – für deine Beharrlichkeit, deine Klarheit und dein großes Herz. Ohne dich wäre Die Linke in Detmold nicht dort, wo sie heute steht! Du&nbsp;hast der Linken in Detmold ein Gesicht gegeben, warst über viele Jahre das Rückgrat unserer Arbeit im Rat – kompetent, verlässlich und kämpferisch. Wir sind stolz, dass wir auf deine Unterstützung weiterhin zählen dürfen." - Eine Einschätzung, der sich ihr Kollege Eduard Schneider voll und ganz anschließt!</p>]]></content:encoded>
                <category>Rat DT: Pressemitteilungen</category><category>Detmold: Pressemitteilungen</category>
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                <pubDate>Tue, 26 Aug 2025 13:09:25 +0200</pubDate>
                <title>Fragenkatalog von NaturhelDT - Initiative Artenvielfalt Detmold</title>
                <link>https://www.dielinke-lippe.de/wir-vor-ort/ortsverbaende/detmold/detail-detmold/news/fragenkatalog-von-naturheldt-initiative-artenvielfalt-detmold/</link>
                
                <description>Hier sind unsere Antworten auf den Fragenkatalog zum Thema Artenvielfalt, der uns vom BUND Detmold in Vertretung für die Initiative Artenvielfalt in Detmold zugesendet wurde. Unsere aktuellen Flyer widmen sich ebenfalls diesem Thema und vertiefen den Blick auf die anstehenden Entscheidungen für eine nachhaltig ökologische und klimafreundliche Entwicklung in Detmold.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ol> 	<li> 	<p><strong>Wie wollen Sie den Flächenverbrauch in Detmold reduzieren, um Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu erhalten? </strong></p> 	<p>- Der Flächenverbrauch und die Versiegelung neuer Flächen müssen gestoppt werden – das Ziel muss Null Flächenverbrauch sein. Dies erfordert ein Umsteuern der städtischen Bauleitplanung. Der Umbau im Bestand hat für Die Linke Vorrang, ebenso die Verdichtung bereits bebauter Flächen, unter Berücksichtigung des lokalen Freiraumbedarfs und der stadtklimatischen Anforderungen.</p> 	<p>- Wohnungs- und Gewerbeimmobilienbau sollen demnach nur als Nachverdichtungen in bestehenden Wohn- oder Gewerbegebieten erfolgen.</p> 	<p>- Wohnbebauung soll fast ausschließlich den Bau von Mehrfamilienhäusern in Geschossbauweise umfassen.</p> 	<p>- Ein- und Zweifamilienhäuser zu bauen soll mit hohen Auflagen, wenn möglich auch finanzieller Art, belegt werden.</p> 	<p>- Wir wollen den Flächenverbrauch, vor allem für den motorisierten Individualverkehr (MIV), begrenzen, indem wir das Parkraumkonzept in Detmold kritisch begleiten und unterstützen. Wir setzen auf entsiegelte Parkflächen, die multifunktional genutzt werden können, z. B. am Wochenende als Spielfeld oder durch entsprechende Überbauung für Photovoltaik, die gleichzeitig eine Verschattung dieser Flächen ermöglicht.</p> 	<p>- Die Linke setzt sich für mehr Bürgerbeteiligung bei der Erarbeitung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen – insbesondere bei größeren Vorhaben – ein. Einsprüche gegen Bebauungspläne müssen mehr Gewicht erhalten, und die Verfahren müssen stärker als bisher auf einen Ausgleich der Interessen ausgerichtet werden und weniger auf die Durchsetzung der Interessen von Investoren. Alle Baupläne müssen auf ihre Umweltverträg­lichkeit geprüft werden.</p> 	<p><strong>Wie stellen Sie sicher, dass Bauprojekte in Detmold mit Artenvielfalt vereinbar sind?</strong></p> 	<p>- Wir wollen Dächer und Fassaden, wo immer möglich, begrünen. Ein Gründachpotential-Kataster soll dazu beitragen, die dafür vorhandenen Möglichkeiten sichtbar zu machen und damit zusätzlichen Lebensraum für Vögel und Insekten schaffen.</p> 	<p>- Auch die von uns seit langem schon geforderten Trinkbrunnenanlagen zumindest an allen Kinderspielplätzen und Sportstätten sollen dafür sorgen, dass Artenvielfalt erhalten bleibt, denn die zunehmend langen Trocken­perioden führen immer öfter zum Verdursten von Kleintieren und Insekten.</p> 	<p>- Eine Förderung für den Einsatz von großen Regentonnen kann helfen, den Wasserverbrauch zu mindern. Der Einbau von Zisternen in Neubaugebieten kann sogar dazu beitragen, Überflutungen im Quartier zu vermeiden.</p> 	<p>- Versiegelte Flächen müssen entsiegelt werden. Fließgewässer müssen ebenso renaturiert werden wie trockengelegte Feuchtgebiete.</p> 	<p>- Das Regenwasserrückhaltebecken in Hornoldendorf lehnen wir ab und unterstützen juristische Verfahren, um diese völlig veralteten Pläne aufzuhalten.</p> 	</li> 	<li> 	<p><strong>Wie wollen Sie die naturnahe Gestaltung öffentlicher Grünflächen wie Parks, Friedhöfe und Straßenränder fördern?</strong></p> 	<p>- Die Stadt soll künftig in bestehenden Parkanlagen Naschgärten anlegen, naturnahe Parkanlagen, Tiny Woods oder Pocket-Parks neu schaffen oder bestehende Anlagen erweitern.</p> 	<p>- Vorhandene Frei- oder Brachflächen sollen nach Möglichkeit Nachbar­schafts- oder auch Schrebergarteninitiativen zur Bewirtschaftung nach ökologischen Kriterien zur Verfügung gestellt werden.</p> 	<p>- Wir halten die Idee von gemeinschaftlich genutzten Quartiersgärten in der Nähe von dicht bebauten Wohngebieten für eine Alternative, die nicht nur die Artenvielfalt erhält und den Menschen, die sie nutzen, ökologische Werte vermittelt, sondern auch den Zusammenhalt in der Bevölkerung fördert.</p> 	</li> 	<li> 	<p><strong>Wie wollen Sie mit dem innerstädtischen Baumbestand umgehen angesichts des Klimawandels (Hitzestress)?</strong></p> 	<p>- Aus den Niederlanden kommt die Idee, Bäume grundsätzlich auszugraben anstatt abzuholzen, wenn es um die Erschließung von Brachflächen geht, und sie wird in Wipperfürth bereits umgesetzt. Ausgegrabene Bäume können woanders für Ausgleichsflächen verwendet oder an interessierte Privatleute verschenkt werden.</p> 	<p>- Bei der Neupflanzung von Bäumen werden heimische, tief wurzelnde Sorten bevorzugt, sofern sie den veränderten Bedingungen der Klimaerwärmung angepasst sind.</p> 	<p>- Linke Kommunalpolitik setzt sich für die Einrichtung von Baumschutz­satzungen sowie Baumkatastern in allen Kommunen ein.</p> 	</li> 	<li> 	<p><strong>Welche Anreize planen Sie für private und gewerbliche Grundstücks­besitzende zur Förderung der Biodiversität?</strong></p> 	<p>- Grundsätzlich unterstützt Die Linke Detmold Maßnahmen, um z. B. bestehende Schottergärten zurückzubauen sowie Verbote, neue anzulegen. Wenn eine entsprechende Landes- oder Bundesgesetzgebung weiter auf sich warten lässt, muss die Stadt mit konsequenten Satzungs­beschlüssen tätig werden.</p> 	<p>- Ein ressourcenschonender Umgang mit dem wertvollen Rohstoff Wasser ist ein integraler Bestandteil des Artenschutzes. Auf unsere Vorschläge zur vermehrten Regenwassernutzung durch Zisternenbau und Bezuschussung von Regenwassertonnen habe ich bereits hingewiesen. Inwiefern Brauchwasserleitungen in Neubauten durch städtische Initiativen gefördert werden können, muss noch geprüft werden.</p> 	<p>- Auf größeren Ackerschlägen sollen künftig feste Wild- und Insektenschutz­streifen eingerichtet werden. Bestehende Biotope müssen verbunden werden.</p> 	<p>- Kommunales Agrarland soll ökologisch und ohne den Einsatz von synthetischen Pestiziden bewirtschaftet werden. Auch in Hausgärten, auf öffentlichen Flächen und in Naturschutzgebieten dürfen keine Pestizide mehr eingesetzt werden.</p> 	<p>- Nicht verpachtete oder von der Kommune selbst bewirtschaftete Flächen sollen als Insekten- und Wildschutzraum umgestaltet werden. Bestehende Pachtverträge sollen in den kommenden zehn Jahren umgestellt oder gekündigt werden, wo dies möglich ist.</p> 	</li> 	<li> 	<p><strong>Wie möchten Sie die Umweltbildung und das Bewusstsein für Biodiversität in Bildungseinrichtungen und der Öffentlichkeit fördern?</strong></p> 	<p>- Linke Kommunalpolitik strebt die Umstellung der Versorgung von allen öffentlichen Kantinen, Schulen und Kindergärten auf ökologische, saisonal und regional erzeugte Nahrungsmittel an. Besonders Kinder sollen wissen und erfahren, woher ihr Essen kommt. Dazu soll ein Etat vorhanden sein, damit regelmäßig Besichtigungen und Aktionstage mit den betreffenden Landwirt:innen geplant und umgesetzt werden können.</p> 	<p>- Detmold initiiert und unterstützt Projekte der solidarischen Landwirtschaft, wie auch Möglichkeiten der regionalen und saisonalen Direktvermarktung für Agrarbetriebe aus der Region. Der Verein Lippequalität darf nicht sterben! Notfalls müssen die Stadt Detmold, aber auch der Kreis Lippe und umliegende Kommunen mit logistischer und personeller Unterstützung in die Bresche springen.</p> 	<p>- Der Rolfsche Hof muss ebenso wie die Wandelwerkstatt kontinuierlich weiter mit Mitteln der öffentlichen Hand gefördert werden, am besten unbefristet.</p> 	<p>- Die Linke hat immer die Pläne für einen Nationalpark in OWL unterstützt. Nach dem inzwischen offensichtlichen Scheitern dieser Pläne schließt sich Die Linke in Detmold und in Lippe der Idee für einen „Naturpark plus“ in OWL an, um damit Umweltbildung, Artenschutzprojekte und Wildnisentwicklung zu befördern.</p> 	</li> </ol><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Detmold: Pressemitteilungen</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367872</guid>
                <pubDate>Mon, 14 Jul 2025 15:26:00 +0200</pubDate>
                <title>Der Wahlkampf kann beginnen, die Listen sind bestätigt</title>
                <link>https://www.dielinke-lippe.de/wir-vor-ort/ortsverbaende/detmold/detail-detmold/news/der-wahlkampf-kann-beginnen-die-listen-sind-bestaetigt/</link>
                <author>detmold@dielinke-lippe.de (Die Linke Detmold)</author>
                <description>Die Linke in Detmold hat ihre Listen aufgestellt und die sind vom Wahlausschuss angenommen worden. Damit hat die immer wieder anstrengende Suche nach den Besetzungen und der Kampf um die Formulare nun ein Ende und der Straßenwahlkampf kann losgehen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Unsere Kandidat:innen kommen aus allen Altersgruppen, repräsentieren eine Vielzahl von Berufen und wir haben eine Kombination aus bewährtem Personal und Neumitgliedern zusammengestellt. Um den Generationswechsel müssen wir uns bei der anhaltenden Eintrittswelle auch keine Sorgen machen." Stadtverbandssprecherin Evelin Menne, zugleich Ratsmitglied in Detmold, freut sich über den gelungenen Auftakt zur Ratswahl am 14. September.</p>
<p>Zusammen mit ihrem Co-Sprecher Eduard Schneider, der als Spitzenkandidat ins Rennen geht und mit Heidrun Wenderoth, die auf Platz 2 kandidiert, startet die Detmolder Linke in die Organisation des Straßenwahlkampfs. Menne selbst kandidiert auf eigenen Wunsch für den 3. Listenplatz, da sie nach wie vor auch auf der Kreisebene engagiert ist und davon ausgeht, dass Die Linke auch im Kreistag Lippe sehr gute Chancen hat, wieder als Fraktion mitzuarbeiten.</p>
<p>"Wir setzen auch diesmal wieder neben den inzwischen bekannten Infotischen samstags am Rathaus auf viele Haustürgespräche, wollen aber auch sehr viel stärker in den Sozialen Medien auftreten und überraschende Wahlkampf-Elemente mit einbauen", teilt Eduard Schneider über die Pläne der nächsten Wochen mit.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Detmold: Pressemitteilungen</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-342466</guid>
                <pubDate>Tue, 02 Aug 2022 14:08:00 +0200</pubDate>
                <title>Einladung zu einem Anwohnerfest am Hiddeser Berg</title>
                <link>https://www.dielinke-lippe.de/wir-vor-ort/ortsverbaende/detmold/detail-detmold/news/einladung-zu-einem-anwohnerfest-am-hiddeser-berg/</link>
                <author>detmold@dielinke-lippe.de (Stadtverband DIE LINKE. Detmold)</author>
                <description>Nachbarschaftstreffen am 14. August, ab 15 Uhr für JUNG und ALT in Detmold - am Affenplatz, Hiddeser Bergp</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir laden ein zu einem</p>
<h3>Sommer-Sonne-Wiesen-Anwohnerfest</h3>
<p>Alle Bewohnerinnen und Bewohner am Hiddeser Berg – Kinder und Jugendliche, JUNG und ALT sind herzlich willkommen.</p>
<p>Wir bieten:</p>
<p>➔ kostenlose Kalt- und Warmgetränke</p>
<p>➔ Kuchen</p>
<p>➔ Tische und Bänke</p>
<p>➔ Kinderspiele (Luftballonfliegen)</p>
<p>➔ Spaß und Unterhaltung</p>
<p>➔ Kontakte knüpfen</p>
<p>Schön wäre es, wenn Sie das Essensangebot mit selbstgemachten Speisen, vielleicht mit landestypischen Spezialitäten, bereichern würden.</p>
<p>Wir freuen uns auf Ihr Kommen!</p>]]></content:encoded>
                <category>Detmold: Pressemitteilungen</category><category>Pressemitteilungen</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-297948</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Jan 2020 12:40:00 +0100</pubDate>
                <title>Stadtverband Detmold – Der Kommentar: Im Großen wie im Kleinen – Der Hunger nach Land</title>
                <link>https://www.dielinke-lippe.de/wir-vor-ort/ortsverbaende/detmold/detail-detmold/news/die-linke-lstadtverband-detmold-der-kommentar-im-grossen-wie-im-kleinen-der-hunger-nach-land/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Hunger nach Gewerbeflächen ist ungebrochen hoch und scheint kaum stillbar. Nachhaltigkeit hin, Nachhaltigkeit her. Und das im Großen wie im Kleinen. Ob jetzt Tesla in Brandenburg eine Fläche von 300 Hektar kauft, zu einem bemerkenswerten Vorzugspreis versteht sich, oder ob die Stadt Detmold neue Gewerbeflächen ausweist. Letztlich endet das Ganze stets mit einer oft 100%igen Versiegelung der Flächen und damit der Böden sowie weiteren Belastungen für Mensch und Umwelt.</p>
<p>In der LZ vom 15.1.2020 war’s nachzulesen. Die Stadt Detmold muss für Unternehmen und Betriebe weitere Areale ins Visier nehmen. Ihre Interessen sind klar: Die durch Industrie- und Gewerbeansiedlungen zu erwartende Gewerbesteuer stellt die einzige wenigstens halbwegs steuerbare Einnahmequelle dar.</p>
<p>Durchaus andere Interessen haben weitere an solchen Flächenausweisungen Beteiligte, z.B. Anwohnerinnen und Anwohner. Wer in der Nähe von Gewebeflächen lebt, hat allen Grund, Lärm, Luftverschmutzung und weitere Belastungen zu fürchten. Natur- und Klimaschutz nehmen im Bewusstsein der Menschen einen zunehmenden Raum ein. Worüber wir alle froh sein sollten, denn das war nicht immer so.</p>
<p>Dabei ist Detmold immer noch grün. Der Anteil der Gewerbeflächen zeigt einen Wert weit unter dem Bundesdurchschnitt. Aber er steigt. Nach Aussage des Geschäftsführers der GILDE-Wirtschaftsförderung liegt die Steigerung bei 3 Hektar jährlich. Jahr für Jahr. Obergrenze? Fehlanzeige! Dabei ist eine einmal versiegelte Fläche meist auf Dauer versiegelt. Ein Rückbau ist extrem selten und zudem teuer und schwierig.</p>
<p>Versiegelt heißt, dass der Boden nahezu luft- und wasserundurchlässig gemacht wird mit Beton, Asphalt und so weiter. Er verödet und wird (und bleibt) unfruchtbar. Das hat zerstörende Auswirkungen auf die Tierwelt über und unter der Erde. Aber auch auf das Mikroklima. Was wiederum eine besondere Bedeutung für die Landwirtschaft in unmittelbarer Nähe hat, Aber auch für uns Menschen, die ja nun einmal im Mikroklima leben. So ist das Mikroklima nicht versiegelter Böden durch bessere Feuchtigkeitszirkulation gesundheitsförderlicher (z.B. bei Asthma).</p>
<p>Gern, auch im LZ-Artikel, angeführt wird das Arbeitsplatz-Argument. Mehr Gewerbefläche gleich mehr Unternehmen und Betriebe gleich mehr Arbeitsplätze. So lautet die Totschlagformel. Das mag ja sein. Aber mehr Arbeitsplätze sagt nichts aus über deren Qualität. Schauen wir noch einmal im Großen: Tesla in Brandenburg würde Arbeitsplätze schaffen. Gleichzeitig ist Tesla aber bestens bekannt für wesentlich prekäre Arbeitsplätze. Also solche ohne Tarifbindung, dafür mit Befristungen, bei Teilzeitarbeit und Leiharbeitsverhältnissen.</p>
<p>Dass in neuen Gewerbegebieten in Detmold in den letzten Jahren 900 Arbeitsplätze (laut GILDE) neu geschaffen wurden, sagt zunächst einmal nichts über deren Qualität aus. Als Linkspartei sollten wir mit derartigen Argumenten sehr kritisch umgehen. Gleichzeitig besteht unsere Aufgabe gerade auch im kommunalen Bereich darin, im Spannungsverhältnis Arbeit und Umwelt nicht die einen gegen die anderen auszuspielen. Klare Kante für Klima und Umwelt! Klare Kante aber auch für die darüber hinaus gehenden Lebensbedingungen der Beschäftigten.</p>
<p>Christiane Escher</p>
<p>Lothar Kowelek</p>]]></content:encoded>
                <category>Detmold: Pressemitteilungen</category><category>Pressemitteilungen</category>
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 09 Oct 2019 12:35:26 +0200</pubDate>
                <title>Reise in die Detmolder Partnerstadt St. Omer</title>
                <link>https://www.dielinke-lippe.de/wir-vor-ort/ortsverbaende/detmold/detail-detmold/news/reise-in-die-detmolder-partnerstadt-st-omer/</link>
                
                <description>von Christiane Escher (Stadtverbandssprecherin) | Vom 27.- 29. September bin ich mit 90 Detmolder*innen nach St. Omer gereist, unsere kleine und hübsche französische Partnerstadt, die etwa 600 km von Detmold entfernt ist. Dort wurde in diesem Jahr das Jubiläum der 50- jährigen Städtepartnerschaft gefeiert. Aus diesem Anlass gab es viele Konzerte und Empfänge. Als Geschenk hatte Bürgermeister Heller eigens gezüchtete und zertifizierte Lippische Rosen dabei.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ein inhaltlicher Höhepunkt der Fahrt waren die neu begründeten Schulpartnerschaften zwischen den Detmolder Berufskollegs und dem Stadtgymnasium mit Schulen aus St. Omer, die feierlich unterzeichnet wurden.</p>
<p>Auch die Stadt Ypern aus Belgien feierte 50-jährige Partnerschaft mit St. Omer, deshalb haben wir dreimal die Nationalhymnen gehört. Sogar am Sonntag bei einem Festgottesdienst in der Kathedrale spielte der Organist die Nationalhymnen. Ich habe während unseres Aufenthalts trotz minimaler Französischkenntnisse versucht, mit den einheimischen Politiker*innen und Geschäftsleuten in Kontakt zu kommen.</p>
<p>St. Omer ist für seinen Blumenkohlanbau berühmt, das sieht man auf diesem Foto vom Wochenmarkt, wo sehr viel Gemüse ausgestellt wurde. St. Omer ist von seinen Gebräuchen und vom kulturellen Hintergrund her sowohl flämisch als auch französisch geprägt. Das merkt man besonders am Essen, z. B. gibt es dort häufig belgische Waffeln.</p>
<p>Die Fahrt war sogar mit dem Bus etwas anstrengend, da wir 10 Stunden unterwegs waren. Der Teil unserer Delegation, der mit dem Rad angereist war, verdient darum besonders viel Respekt: Die Radler*innen hatten über die weite Entfernung hinaus unterwegs auch noch mit Regen und vielen Steigungen zu kämpfen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Rat DT: Pressemitteilungen</category><category>Detmold: Pressemitteilungen</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-290457</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Oct 2019 14:36:49 +0200</pubDate>
                <title>Mitgliederversammlung Stadtverband Detmold am 11.10.2019</title>
                <link>https://www.dielinke-lippe.de/wir-vor-ort/ortsverbaende/detmold/detail-detmold/news/mitgliederversammlung-stadtverband-detmold-am-11-10-2019/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Genossinnen und Genossen!</p>
<p>Wir laden alle Parteimitglieder im Bereich Detmold, Augustdorf und Lage ein zur Mitgliederversammlung</p>
<p><strong>am 11.10.2019, um 18.00 Uhr, im Büro in der Exterstraße 9 in Detmold</strong>.</p>
<p><strong>Vorschlag Tagesordnung:</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li>Eröffnung und Begrüßung</li> 	<li>Aktuelle Situation im Stadtverband</li> 	<li>Pläne und Aussichten</li> 	<li>Erste Vorbereitungen Kommunalwahl 2020</li> 	<li>Verschiedenes</li> </ul>]]></content:encoded>
                <category>Detmold: Pressemitteilungen</category><category>Pressemitteilungen</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-154716</guid>
                <pubDate>Fri, 16 Mar 2018 17:09:00 +0100</pubDate>
                <title>Neuer Vorstand im Stadtverband DIE LINKE. Detmold</title>
                <link>https://www.dielinke-lippe.de/wir-vor-ort/ortsverbaende/detmold/detail-detmold/news/neuer-vorstand-im-stadtverband-die-linke-detmold/</link>
                <author>detmold@dielinke-lippe.de (DIE LINKE. Stadtverband Detmold)</author>
                <description>Anfang März wählte die Mitgliederversammlung der LINKEN in Detmold zwei neue Vorstände für den dortigen Stadtverband.
Gewählt wurden die langjährigen Parteimitglieder Christiane Escher und Lothar Kowelek. Christiane Escher bringt durch ihre jahrelange Tätigkeit als Schatzmeisterin auf Kreisebene ebenso viel Know How ein wie Lothar Kowelek durch seine lange Tätigkeit im Rat der Stadt Detmold.
Beide erklären, sich im Rahmen des Stadtverbandes besonders für Öffentlichkeitsarbeit und Fortbildung einsetzen zu wollen. Es soll aber auch die gezielte Betreuung der Mitglieder bei ihrer Tätigkeit im Vordergrund stehen. Sprecherin und Sprecher sind im Rahmen ihrer Sprechzeiten im Büro in der Exterstraße in Detmold gut erreichbar, selbstverständlich nicht nur für Parteimitglieder, sondern ebenso für Bürgerinnen und Bürger aus Detmold.
Der neu gewählte Stadtverbandssprecher erläutert, warum ihm sein Engagement für DIE LINKE. so wichtig ist. Er ist überzeugt:
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                <content:encoded><![CDATA[<h2 class="bodytext">Die SPD schafft eher sich selbst ab, als Hartz IV abzuschaffen.</h2>
<p>„Mit Hartz IV hat jeder das, was er zum Leben braucht“; so jedenfalls sieht es der neue Gesundheitsminister Jens Spahn. Wir alle haben seine abfälligen und realitätsfernen Sprüche über einschlägige Presseorgane serviert bekommen.</p>
<p>Wie aber soll eine alleinstehende Person mit einem Regelsatzanteil von aktuell 145,02 Euro monatlich für Nahrungsmittel und Getränke hinkommen, ein vierjähriges Kind gar nur mit 84,12 Euro? Hat der Herr Minister das mal versucht? Wohl nicht. Hartz IV ist ein inzwischen gestandenes Modul des konsequenten Sozialabbaus mit dem Ziel der Umverteilung von Unten nach Oben. Das musste noch einmal gesagt werden.</p>
<p>Doch Hallelujah! Kommt nun die Wende? Österliche Auferstehung der (echten) Sozialdemokraten inklusive? Die gleiche einschlägige Presse servierte uns jüngst dies: „SPD macht Schluss mit Hartz IV“. Stattdessen wollen die Hauptverantwortlichen der Hartz-Gesetze ein solidarisches Grundeinkommen einführen. Ähnlich wie vor gut einem Jahr bei Martin Schulz lösen die Schlagzeilen einiges an Hoffnung und Erwartung aus. Auch bei ein paar LINKEN.</p>
<p>Zweierlei dazu: Zum einen ist der Zeitpunkt der erneuten Entdeckung des Sozialen von der SPD taktisch wirklich gut gewählt. Sozialen Abfälligkeiten der CDU folgt die Rettung durch die Sozialdemokratie auf dem Fuße. Nicht schlecht, wenn’s nicht so verlogen wäre. Denn zum zweiten hält der Inhalt wieder einmal nicht im Geringsten, was die Verpackung uns weismachen will.</p>
<p>Nach allem, was bis jetzt an Informationen zu erhalten ist, ist das solidarische Grundeinkommen keineswegs mit dem viel diskutierten bedingungslosen Grundeinkommen in einen Topf zu werfen. Während Letzteres theoretisch durchaus Hartz IV ablösen könnte, ist das solidarische Grundeinkommen lediglich die Schaffung von einer begrenzten Menge an sozialversicherungspflichtigen Jobs im öffentlichen Sektor. Diese würden lediglich einer begrenzten Zahl von Bedürftigen zugute kommen. Abgesehen davon lägen all diese Jobs im Niedriglohnbereich und würden Druck auf die gesamte Lohnentwicklung machen. Das solidarische Grundeinkommen ist keins und das Hartz-System bliebe bestehen! Womit die Auferstehung der deutschen Sozialdemokratie einmal mehr geplatzt wäre.</p>]]></content:encoded>
                <category>Detmold: Pressemitteilungen</category><category>Pressemitteilungen</category>
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