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Die Linke Detmold ist entsetzt: Der Skandal am Dreierkrugplatz eskaliert weiter

Die Linke im Rat der Stadt Detmold

„Wie wir gestern in einer E-Mail erfahren haben, sind die Mieter.innen im wohlbekannten Haus am Dreierkrugplatz 4 im Detmolder Stadtteil Spork-Eichholz ab dem 23.09.26 von einer Stromsperre bedroht, da die Deutsche Kapital Immobilien GmbH (DKI) die Kosten für die allgemeine Stromversorgung nicht entrichtet haben soll.“ Die wenigsten Wohnungen haben einen eigenen Stromzähler, die meisten Mietparteien begleichen ihren Anteil über die Mietzahlungen.

„Die Linke im Rat der Stadt Detmold fordert die Stadtverwaltung und die Stadtwerke Detmold auf, dafür zu sorgen, dass diese angekündigte Stromsperre ausgesetzt wird. Außerdem müssen sowohl Politik, als auch Verwaltung endlich anerkennen, dass hier seitens der DKI die Rechte der Mietparteien immer wieder mit Füßen getreten werden.“ Eduard Schneider, Fraktionsvorsitzender der Detmolder Linksfraktion, teilt in einer Presseerklärung mit, dass die Fraktion alles unternehmen werde, was in ihrer Macht steht, um die Mieter:innen vor Ort in ihrem Kampf gegen die anhaltenden Missstände und die jetzige Eskalation zu unterstützen: „Die Grundversorgung mit Strom und Heizung ist ein Grundrecht jedes Menschen. Seit über einem Jahr zittern die Mieter:innen am Dreierkrugplatz immer wieder, weil den Großteil der Zeit weder warmes Wasser, noch Heizung zur Verfügung stehen. Aufzüge, für die laut Mietvertrag Betriebskosten berechnet werden, funktionieren schon seit Monaten nicht. Gleiches gilt für die Gemeinschaftswaschmaschine im Keller. Die DKI setzt sich schon lange immer wieder über geltendes Recht hinweg und behandelt ihre Mieter:innen absolut menschenunwürdig. Auf Anfragen wird nicht reagiert, Mängelanzeigen werden ausgesessen und verschleppt. Wir bauen darauf, dass auch die anderen Fraktionen im Rat, sowie Bürgermeister und Verwaltung hier ihre Verantwortung anerkennen und der nun noch zusätzlich drohenden Stromsperre Einhalt gebieten. Alles andere wäre ein Skandal, der genauso groß ist wie das Gebaren der DKI.", führt Schneider weiter aus.

Die drohende Stromsperre ist nur ein weiterer Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, denn abgesehen von der ohnehin nicht funktionierenden Hausflurbeleuchtung, bedeutet das noch einmal einen massiven Einschnitt in die sowieso schon prekären Wohnverhältnisse der Menschen am Dreierkrugplatz. Wir erwarten, dass hier Politik und Verwaltung die Verantwortung, die sie ihren Bürger:innen gegenüber haben, vollumfänglich anerkennen, den Sachverhalt klären und die Wohnsituation der Menschen endlich langfristig verbessern.

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