Zwei Mandate für soziale Gerechtigkeit – Ein starkes Zeichen aus Lemgo
Mit der Kommunalwahl in der Hansestadt Lemgo hat Die Linke ein klares Zeichen gesetzt: Trotz schwieriger bundespolitischer Rahmenbedingungen und Gegenwind aus vielen Richtungen konnten wir mit Nele Berse und Fynn-Luca Graulich zwei Sitze im Stadtrat erringen – ein verdienter Erfolg für die linke Bewegung vor Ort.
Dieser Erfolg kommt nicht aus dem Nichts. Er ist das Ergebnis aktivistischer Basisarbeit, engagierter Kämpfe und einer klaren Haltung gegen soziale Ungleichheit, Ausgrenzung und Umweltzerstörung. Ob bei Protesten gegen Mieterhöhungen, Aktionen für den Erhalt des Klinikums in Lemgo oder solidarischer Hilfe für Geflüchtete – die Mitglieder des Stadtverbands Lemgo waren schon vor ihrer Gründung immer dort, wo Menschen Unterstützung brauchen und wo politische Veränderung greifbar wird.
In der langen Geschichte der Arbeiterbewegung und sozialer Kämpfe in Deutschland ist Lemgo nun ein weiteres Kapitel. Die Linke in Lemgo knüpft an die Tradition derer an, die sich auch unter widrigen Bedingungen nicht haben unterkriegen lassen – ob in den frühen Arbeiterbildungsvereinen oder in den Kämpfen gegen soziale Spaltung in den letzten Jahrzehnten.
Zwei Mandate bedeuten nicht nur mehr linke Stimmen im Stadtrat – sie bedeuten mehr Möglichkeiten, konkrete Politik für die Menschen zu machen. Sie bedeuten, dass soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und eine echte demokratische Teilhabe wieder auf die Tagesordnung gesetzt werden.
Dieser Erfolg gehört allen, die Plakate geklebt, Gespräche geführt, Veranstaltungen organisiert und an Türen geklopft haben. Er gehört all jenen, die nicht aufgegeben haben, auch wenn es manchmal aussichtslos schien.
Jetzt geht die Arbeit erst richtig los. Aber wir gehen sie mit Rückenwind und Entschlossenheit an.

