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Das Foto zeigt einen Menschen, der auf einem Acker eine Pflanze gießt.

DIE LINKE NRW

Gemeinsame Agrarpolitik: Nur nachhaltig und gerecht

„Bisher war die Fläche des landwirtschaftlichen Betriebs das Hauptkriterium für die Höhe der EU-Förderung. Ich setze mich dafür ein, dass es endlich eine starke Komponente im Umwelt- und Artenschutz gibt und Kleinbauern und -betriebe nicht länger benachteiligt werden und gute Arbeit auch in Landwirtschaft ermöglicht wird. Nicht Flächen, sondern Arbeitsintensität und Nachhaltigkeit müssen zentrale Kriterien der Förderung werden. Auch in der Landwirtschaft braucht es gute und sichere Arbeitsplätze. Zum Schutz von Mensch und Natur muss die Förderpolitik der EU endlich korrigiert werden. Eine Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft ist auch ein entscheidender Schritt zur Einhaltung der Pariser Klimaziele", so Demirel abschließend.

Hanno Raußendorf, Sprecher für Klima-, Umwelt- und Agrarpolitik im Landesvorstand von DIE LINKE NRW ergänzt: „Auch in NRW sind während der Corona-Pandemie die verehrenden Ausbeutungsbedingungen beispielsweise bei den Erntehelfer*innen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Der Druck auf die Preise und damit auf die Landwirt*innen muss aufhören. Wir müssen weg von einer Prämierung der Fläche und hin zu einer Subvention von guten Arbeitsbedingungen. Dies nützt auch der arbeitsintensiveren Ökologischen Landwirtschaft. Wenn CDU-Agrarministerin Ursula Heinen-Esser behauptet, dass Umweltschutz und Landwirtschaft derzeit keine Gegensätze seien, ist das allerhöchstens ein frommer Wunsch, aber keine Beschreibung der Realität. DIE LINKE NRW tritt ein für eine Abschaffung der Massentierhaltung, für faire Einkommen in der Landwirtschaft und für eine Landwirtschaft, die die Natur schützt und hochwertige biologische Lebensmittel für alle produziert."